Ein neues Mehrgenerationenprojekt in Langendreer?!
Das „Buntstift“ an der Stiftstraße in Langendreer ist das erste Mehrgenerationenhaus in Langendreer. Nachdem nach langer Vorbereitung im März 2009 endlich der Grundstein gelegt werden konnte, haben alle intensiv und engagiert an ihrem Projekt, das auf genossenschaftlicher Basis organisiert ist, mitgearbeitet und tun es noch. Das ehemalige Stift aus dem 19.Jahrhundert ist total entkernt und neu auf- und umgebaut worden. So sind 21 helle, lichtdurchflutete Wohnungen für 28 Erwachsene und 21 Kinder entstanden und vor einem knappen Jahr bezogen worden. Die Idee, ein Projekt mit den vier Säulen 1. gemeinsames Wohnen der Generationen, 2. Wohnen für Ältere, 3. ein Gemeinschaftshaus, 4. die Genossenschaft als Basis, ist Realität geworden und wird nun gelebt. Die Entwicklung und Umsetzung wurde während der gesamten Zeit professionell durch die WohnBund-Beratung NRW begleitet. Sabine Jäckel, Sinie Hammink und Manfred Walz gehören mit zu den engagierten Mitstreitern und wissen Positives zu berichten. Dieses Projekt ist nun beendet, aber nicht der Prozess, der damit in Gang gesetzt worden ist: neue Wohnformen zu entwickeln und umzusetzen. Aus diesem Grunde stellte Wolfgang Kiehle, Projektentwickler und Wohnbundberater beim WBB NRW, am 12. Juli neue Pläne vor. Auf dem Nachbargrundstück könnte ein weiteres „Buntstift“ entstehen. Eine konstante Projektgruppe ist mittlerweile entstanden, die ersten Beratungen und Überlegungen laufen. Wir alle können noch dem erfolgreichen Start des ersten Projekts nun gespannt auf die weiteren Schritte blicken. Sicher, erst wird auch hier einige Zeit ins Land gehen, bis Ergebnisse sichtbar werden. Aber wenn der erste Schritt erst einmal getan ist, wird es sicher auf einem guten Wege sein. Wir wünschen jedenfalls auch diesem Projekt Erfolg und werden über die Entwicklung weiter berichten. Möglicherweise hat der ein oder andere Langendreerer ja auch Interesse an dieser Wohn- und Lebensform gefunden und bezieht sie für sich selbst in Erwägung. GK
|