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Die Eckart Fischer Singers in der Christuskirche:

„Zauber der Operette“

Die Eckart Fischer Singers traten erstmals in einem von ihnen gestalteten Benefiz-Konzert am 6. März 1999 in und zugunsten der Christuskirche Langendreer mit einem kirchlichen Programm auf. Seither sangen die EFS jährlich viel beachtete Produktionen, so u.a. eine Präsentation der „Messe Solennelle“ von G. Rossini in 2000, eine legendäre Inszenierung der „Zauberflöte“ von Mozart im Jahre 2002, das „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach in 2003, ein Frühjahrskonzert 2005 mit der „Schlager-Nostalgie“, ein Weihnachtskonzert 2008, die „Premierenfeier in Mozarts Wiener Salon“ in 2007, ein großes Jubiläumskonzert 15 Jahre EFS mit dem Titel „Laudate Dominum - Lobe den Herrn“ 2008, eine Schlager-Hiparade“ 2010 und jetzt als krönenden Abschluss das große Solistenkonzert „Zauber der Operette“ am 6. November 2011 mit zahlreichen Opern- und Konzertsängern. Damit enden die Produktionen mit großem Ensemble.

Das Projekt

Mit dem Projekt „Zauber der Operette“ nehmen die Eckart Fischer Singers ein schon hinreichend erprobtes Konzept auf, in der Christuskirche Langendreer Werke der musikalischen Weltliteratur in Szene zu setzen. Nach der Oper „Die Zauberflöte“ und „Premierenfeier in Mozarts Wiener Salon“, bei dem Mozarts Gesangs- und Musikkompositionen in durchlaufenden Handlungen gegossen wurden, werden in der neuesten Produktion „Zauber der Operette“ zusammenhängende Abläufe aus fünf verschiedenen Singspielen und Operetten berühmter Komponisten in Szene gesetzt.

Jugendlicher Übermut und unbändige Lebensfreude im „Dreimäderlhaus“ von Heinrich Berte nach Schubertkompositionen, vielfältige Elemente des Schwanks und der Komik finden sich „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky wieder. Paul Linkes volkstümliche, schmissige, witzige und schlagfertige Texte und Melodien in „Frau Luna“ laden zum Mitsingen und Mitpfeifen ein, während die mitunter auch noble Züge tragenden Operetten Carl Millöckers und Franz Lehars im „Bettelstudent“ und „Die lustige Witwe“ mitreißende Melodien mit dramatischer Strahlkraft entwickeln.
Die Eckart Fischer Singers haben sich die Aufgabe gestellt, den unverfälschten Zauber der Operette oder des Singspiels ohne Oberflächlichkeit, ohne dümmliche Seichtheit oder Derbheit auf die Bühne zu stellen. Vielmehr soll die Operette in ihrem ursprünglichen Geist und ihrer Anmut, ihrem Temperament und ihrer Walzerseligkeit, ihrem Witz und ihrer Naivität, ihrer Ironie und ihrer Sehnsucht nach einem „glücklichen Ende“ zu Gehör gebracht werden. Allen Unkenrufen zum Trotz, die Operette wäre verstaubt, nicht mehr zeitgemäß, wird energisch entgegentreten.

Für dieses Vorhaben hat Eckart Fischer, der verantwortliche Leiter des Projekts, ein illustres Gesangsensemble zusammengestellt. Viele Mitglieder sind im Konzert- und Theaterbetrieb tätig, so dass dem werten Publikum ein Fest schöner Stimmen  mit szenischer Darstellung  geboten wird. Kostüme und zauberhafte Melodien werden für einen Augen- und Ohrenschmaus sorgen. So, wie Franz Schubert einst seinen Freunden und Gesellschaften zum Tanz aufspielte, wird auch in der Christuskirche ein Flügel (Klavier), gespielt von der Pianistin Susanne Frenzel-Wohlgemuth, eine klingende und begleitende Hauptrolle spielen.
EF