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Buchbesprechung:

„Kiosk kaputt“

Ein Roman zum Ruhrgebiet

Eine „Erprobung in Sachen Selbsterkenntnis“ vermeint Reinhard Finke in dem Text erkennen zu können – bei den drei Hauptfiguren des Romans, dem er sein Nachwort widmet. Die Rede ist von „Kiosk kaputt. Geschichte eines Irrtums“, einem Roman, den der langjährige Bochumer Kulturjournalist (WAZ) und Autor Werner Streletz 2008 vorlegte. Ich las den Roman in meinem Sommerurlaub, zweimal, auch um damit den geschätzten literarisch interessierten Leserinnen und Lesern der DOPO etwas ausführlicher als üblich ein Stück aktueller Ruhrgebietsliteratur vorzustellen. Wir wollen das in den nächsten Ausgaben fortsetzen.

Worum geht’s?
Es geht um die Brüder Peter und Paul Dani und ihren Ex-Mitschüler und Jugend“freund“ Wolf Hasso, die nach zwei bis drei Jahrzehnten anlässlich einer Dienstreise Hassos in ihrer Heimatstadt irgendwo im Ruhrgebiet wieder aufeinander treffen.
Hasso soll für seine Firma die Ansiedlung eines Zweigwerks in der Gegend vorbereiten, in der die Brüder Dani am Rande einer Industriebrache einen Kiosk betreiben. Nach Verhandlungen mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt und Rücksprachen mit seiner Firmenleitung entscheidet man sich für das Grundstück, auf dem sich der Dani-Kiosk befindet, was offensichtlich die Aufgabe ihres Kiosks für die Dani-Brüder bzw. die Übernahme eines anderen von der Stadt angebotenen bedeutet, der sich allerdings in einem beklagenswerten Zustand befindet – was zum Konflikt zwischen den Brüdern und Hasso führt. Zwar will Letzterer sich um eine bessere Lösung für die Brüder kümmern, was ihm aber der zu Gewalt neigende Paul Dani nicht abnimmt. So kommt es zum finalen Show down zwischen Wolf Hasso und Paul Dani, den Letzterer aber nicht überlebt. Fertig, aus!

kioskSoweit der plot, das Handlungsgerüst also. Was nun aus dem alten Kiosk wird, ob der übrig gebliebene Bruder das städtische Angebot akzeptiert, ob es Hasso gelingt, ein besseres Angebot zu erhandeln, wie Bruder Peter auf den Tod seines Bruders reagiert, wie Hasso den Unfalltod des Paul (Sturz von einer Plattform aus 30m Höhe während einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Paul und Hasso)der Polizei verklickern kann – das alles bleibt offen, soll aber auch nicht geklärt werden, denn offensichtlich kommt es dem Autor darauf nicht besonders an.
Er lässt aber nicht nur die weitere Handlung offen, sondern auch manche sachliche Frage des Lesers zu der vorgestellten Handlung:  Der alte Kiosk gehört den Brüdern gar nicht. Müsste nicht der Eigentümer, ein Getränkehändler, der Verhandlungspartner Hassos und des Wirtschaftsförderers sein statt die Brüder Dani, die doch nur Pächter sind? Und wie kann die Stadt einen Ersatzkiosk anbieten? Eine Stadt als Kioskinhaber?
Autor Streletz bzw. der allwissende Erzähler haben offensichtlich wenig Interesse an der Haupthandlung – oder ist das nur der unerhebliche Rahmen für die „Erprobung in Sachen Selbsterkenntnis“ der beteiligten Figuren?
So scheint es zu sein. Schauen wir uns also diese Figuren und diverse Nebenhandlungen genauer an.

Da sind die Danis, genaues Alter unbekannt. Nach vorliegenden Informationen etwa um die 40. Peter scheint der Ältere zu sein, macht insgesamt einen reiferen Eindruck. Ihr „Erzeuger“ war laut Text „im wohlgesitteten Angestelltenmilieu tätig“. Peter lernte Industriekaufmann, fand dann Arbeit „in einer mittelständischen Firma“ und vertrat einmal in den Sommerferien einen Freund, dem ein Kiosk gehörte. Er fand soviel Gefallen an dieser Kiosktätigkeit, dass er ein Jahr später, als selbiger Kiosk zum Verkauf anstand, den „grauen Alltag des Industriekaufmanns“ aufgab und eben diesen Kiosk erwarb. Bald expandierte das Unternehmen „Happy-Kiosk“ und Peter kaufte sieben weitere dazu. Doch die Kurve neigte sich aus unterschiedlichen Gründen:“Schließlich ging das Kiosk-Imperium vollends Pleite“ – und die Brüder Dani – Paul half seinem Bruder Peter bei seiner Unternehmertätigkeit – waren froh, eben jenen Kiosk pachten zu können, um den es in unserem Roman geht.
Eine zwar recht ungewöhnliche Biografie des Peter, aber auch nicht sonderlich spektakulär. Das kann es also auch nicht sein, was uns Erzähler und Autor Wesentliches mitteilen wollen.
Schauen wir uns Peter Dani also genauer an, seinen Charakter, sein Wesen, Auffälligkeiten. Da werden wir fündig. Kindheit und Jugend: Peter, Bruder Paul und Wolf Hasso waren eine Art „Bande“ in den fünfziger Jahren. Peter scheint der Kopf der Truppe gewesen zu sein. Er kloppt sich gern, wählt mit Bruder Paul besonders seinen Kumpel Hasso dazu als Opfer aus, er klaut mit den anderen beiden, verübt Streiche, hängt am Kanal rum, schaut auch mal den Mädels nach – was später dann auch zu einer Ehe führt, die allerdings bald scheitert.

Noch mehr über Peter Dani?
Jede Menge! Da erfahren wir, dass er seit der Trennung von seiner Frau allein lebt, wie er es sich vorstellt, dass er manchmal gern Taxi fährt, einmal gern Restaurants übernommen hätte, dass er es gerne aufgeräumt hat in seiner Wohnung, dass seine Flasche Bier beim Fernsehen ihren Stammplatz auf dem Tisch hat. Er fühlt sich gern überlegen, verspürt dann „eine unbändige Lust zu leben, ein Wohlgefühl, das ihm durch jede Ader zu pulsieren scheint“.
Und der Erzähler lässt uns wortreich teilhaben bei Detailbeobachtungen: „Er   [Peter] schreitet beschwingt einher, als habe er Sprungfedern und keine festen Gelenke in den Knien. Die Schultern auf- und abwippend, die Arm(!) locker hin- und herpendelnd, mit Zeigefinger und Daumen einen Rhythmus schnippend – Peter Dani empfindet sich eher als Luftikus denn als knochentrockener Kioskbesitzer. – ‚Kampf statt Krampf!‘, fällt ihm ein, der plötzlich noch den Dichter in sich entdeckt, zu loben scheint. – Peter Dani lacht. –‚Bei meiner Körperfülle bin ich jetzt sicherlich mit einem Tanzbären zu verwechseln‘, denkt er.“ Und als er vom plötzlichen Tod eines Kumpels hört, den er seit Kindheitstagen kennt, erinnert ihn dessen äußere Erscheinung an einen Bauchladenmann aus Kindheitstagen.

Vier Seiten lang erfahren wir Einzelheiten über das Schicksal dieses Bauchladenmenschen. Die Passage endet so:“Die Idee sich nun auch eine glückliche Jugend auszudenken, verwirft Peter Dani allerdings sofort. So sehr er dafür jetzt auch in Stimmung wäre. Tatsache bleibt, dass sein Vater früh gestorben ist, die Mutter bald darauf wieder geheiratet hat, die beiden Brüder mit dem neuen Ehemann nicht klarkamen und – sobald das möglich war – zu Hause ausgezogen sind. –Hinaus in die Wildnis der Straße.“ Wumm! Das sitzt – und das soll reichen über Peter Dani und dessen Selbsterkenntnis.
Nun zum schlankeren und wohl auch jüngeren Bruder Paul, der wohl intellektuell nicht ganz so ausgestattet ist wie sein Bruder, es nach der Schule nur zum Boten bei der Finanzverwaltung schaffte, dort Akten schleppte und sich mit allen Leuten anlegte, den Job aufgab, durch die Gegend trampte und schließlich auf der Kirmes half, wo seine Neigung zu körperlicher Gewalt durchaus platziert war. Er war wohl der Oberrabauke der Bande, sprach schon in der Jugend dem Alkohol zu, quälte den Kollegen Hasso besonders gern und war schließlich stinkesauer, als eben dieser Wolf Hasso ihm bei einem Sprung von der Kanalbrücke nicht vor einem auftauchenden Lastkahn warnte, an dem er nur knapp vorbei sprang (Aber den hätte er mit einem Blick nach hinten doch eigentlich auch selbst frühzeitig entdecken können, oder, Herr Streletz?). Egal, Paul unterstellte dem Wolf Hasso böse Absichten und vergaß das Vorkommnis bis zum Schluss des Romans nicht (Ist das die „Geschichte eines Irrtums“?)Und in der aktuellen Spielzeit des Romangeschehens erleben wir eben diesen Paul als schlichten Helfer seines Bruders, als Hehler von Diebesgut, als latent aggressiven Verteidiger des Kiosks gegen die vermeintlich bösen Absichten seines alten Feindes Wolf Hasso, der mit seinen Avancen die Kioskherrlichkeit der Brüder nach Pauls Einschätzung offensichtlich gefährden will. Schließlich gibt Paul gegenüber Wolf Hasso vor, dessen Frau gekidnappt zu haben und so lange gefangen halten zu wollen, bis dieser den Brüdern „den besten Kiosk, den es gibt“ besorgen würde.

Das Drama um diesen Paul spitzt sich aber noch weiter zu, denn er spielt am Ende des Romans mit Hasso Fangen auf der Industriebrache, Paul:“Nun fang mich doch, wenn du kannst!“,“Dafür musst du mich aber erst einmal kriegen.“, “Nun fang mich doch! Dann sag ich’s dir!“ – gemeint ist, was nun wirklich mit Hassos Frau passiert ist. „Hier bin ich!“, „So krieg mich doch, du Schlappschwanz!“ Das Ganze endet dann mit Pauls Ende – er stürzt aus 30m Höhe von einer Betonplatte ab, als er sich im Faustkampf mit Wolf Hasso am Ende des Fangspiels für vermeintlich erlittenes Unrecht rächen will(„Geschichte eines Irrtums“).
Soweit die Dani-Brüder: zwei merkwürdige Typen, durchaus auffällig in Erscheinung, Verhalten und Biografie, „Statisten, die sich am Rande der alten Industriebrache, so gut es geht, eingerichtet haben“ – wie Reinhard Finke im Nachwort vermerkt.
Kommen wir zur eigentlichen Hauptfigur des Romans, zum bereits erwähnten

Wolf Hasso,

dem Aufsteiger der Jugendbande, der seinerzeit wohl eine eigentümliche Doppelrolle spielte: einerseits Opfer und Prügelknabe der Danis, andererseits Täter und Einfädler von gemeinsamen Diebereien und Kloppereien. Er „tat damals kaum etwas für die Schule, war zu viel unterwegs. ‚Durchschummeln reicht‘, sagte manchmal seine Mutter, und er wusste nicht, ob sie das ernst meinte. Nur zu gern nahm er sie damals beim Wort. Später im Berufsleben hatte er sich solch eine lässige Haltung nicht mehr erlaubt. Abenteuer gehören in die Jugend, sagte er sich.“ Und das unterscheidet ihn aktuell von den Dani-Brüdern. Hassos Eltern zogen später ins Rheinische, erfahren wir, er machte bei einer Firma Karriere, die jetzt in seiner ehemaligen Heimatstadt ein Zweigwerk errichten will und ihn mit vorbereitenden Sichtungen beauftragt hat. Mittlerer Angestellter offensichtlich, mit 160m²  großer Wohnung „draußen auf dem Land“ – gemeinsam mit Frau Sibylle, ihrerseits Chefsekretärin. Hasso hat’s geschafft – meint er auch selbst von sich –und diesen Status schätzt und genießt er – ausführlich ausgebreitet von Autor und Erzähler.
Und was wir nicht noch alles über Wolf Hasso erfahren: Er besucht seine Tante Marga im Haus der verstorbenen Großmutter, betreut sie während seines dienstlichen Auftrags in seinem Heimatort im Krankenhaus (Wie lange er sich in der ominösen Stadt aufhält, erfahren wir nicht. Eindruck des Lesers: Der Mann hat zwar immer wieder was mit irgendwelchen Papieren und Telefonaten dienstlich zu tun, ist aber meistens privat unterwegs.). Er spaziert gern durch seine „Geburtsstadt“, macht sich Gedanken über Fachwerk- und Hochhäuser, sucht die Stätten jugendlicher Abenteuer auf, „unterscheidet sehr genau zwischen Berufs- und Freizeitoutfit“, ist manchmal „selbst über seine Pingeligkeit überrascht“ (Selbsterkenntnis?), ihm ist es „auf Dienstreisen zur Angewohnheit geworden, sich die Hotel- und Pensionszimmer, in denen er übernachtet, nach eigenem Wunsch und Bedürfnis umzugestalten. So weit das möglich ist.“, zwei Seiten lang erfahren wir Einzelheiten über Hassos Tabletteneinnahme, die ihm nur mit einem blank geputzten Glas möglich ist, und ähnlich ausführlich erfahren wir aus der Perspektive des allwissenden Erzählers, dass Hasso gern mit „einem lockeren Schlenderschritt, wie er sorglosen Flaneuren oder gutmütigem Wachpersonal zu eigen ist“ daher schreitet und sich darüber Gedanken macht. Der Passus endet mit dem inneren Monolog: „Über welchen Blödsinn grübelst du hier eigentlich nach?, denkt er…“ und das denkt sich der Leser auch manchmal – besonders in der

Show down-Passage, die sich über 17 Seiten ausbreitet. Denn während dieses unseligen Fangspiels mit Paul Dani denkt Hasso zwischendurch über die unterschiedlichen Laufqualitäten und deren Ursachen nach. Bei Paul z.B. vermutet er dessen höhere Schnelligkeit aus „alltagsbedingten Gefährdungen“, weil dieser „des Öfteren in Windeseile vor Polizisten wegspurten“ muss. Er erinnert sich einige Meter weiter über eine Seite lang an vergangene Schulsportfeste und schließlich hat er angesichts der stillgelegten Stahlwerkkulisse um sich herum das Gefühl, „an irgendetwas Heroischem beteiligt zu sein…Als sei zumindest er, Wolf Hasso, etwas ganz Besonderes. Und Paul? Natürlich nur ein Mensch aus der Masse. Wolf Hasso leistet sich diese Arroganz“ – und das alles während der „banalen Hetzjagd nach einem profanen Übeltäter.“
Nicht nur solche Gedanken beim Rennen über Stock und Stein überraschen den Leser, sondern besonders Hassos unerwartete Reaktion, nachdem er von Paul in einer kleinen Laufpause erfahren hat, dass nichts mit seiner Frau geschehen ist. Paul:“Ich kenne sie nicht, habe sie nie gesehen.“ Vom ständig reflektierenden Hasso würden wir nun erwarten, dass er die blödsinnige Jagd nun endlich abbricht, die ihm eh wenig Erfolgreiches verspricht. Aber nein, Pauls nachträgliche Bemerkung „So krieg mich doch, du Schlappschwanz!“ bewirkt überraschenderweise „Riesenwut“ in Hasso. „Und er weigert sich, die Niedertracht, mit der ihn Paul traktiert, souverän von sich abtropfen zu lassen.“
Und so geht es noch sieben lange Seiten weiter – bis Paul Dani nach einem Fehltritt die 30m hinunterstürzt und zu Tode kommt.

„Zerschmettert, denkt Wolf Hasso. Er kann kein Mitgefühl empfinden, Trauer schon gar nicht. Wolf Hasso bleibt ungerührt.“, erfahren wir. Und diese doch überraschenden Empfindungen gipfeln schließlich in den letzten Anmerkungen des allwissemden Erzählers zu Wolf Hasso: „Die Gebäuderuinen der ehemaligen Kokerei gefallen ihm mit einem Mal, und Wolf Hasso verspürt die Neigung, eine Planierraupe am Wegesrand freundlich zu grüßen.“ Immerhin erstaunlich, oder? Soweit Wolf Hasso – mit Selbsterkenntnissen ohne Ende.
Es gibt noch Nebenfiguren und diverse Nebenhandlungen in diesem Roman, die allerdings in ihrer Nebensächlichkeit kaum Aufregung erzeugen.
Und das muss ich leider – urteilend – vom gesamten Roman sagen.
Er schleppt sich hin, ohne Spannungsbögen, ohne Witz und Raffinesse  und dass von vorn bis hinten die drei Hauptfiguren immer mit Vor- und Nachnamen benannt werden, fällt zwar auf und distanziert uns vom Romangeschehen, lässt aber umso weniger Emotion bei uns Lesern entstehen. Vielleicht gewollt – aber zu welch höheren Zwecken? Und die seitenlangen Detailbeschreibungen langweilen eher, als dass sie uns in Spannung versetzen – zumal ihre Funktion für den Handlungsverlauf nicht einsichtig wird. Sie liefern keine Lösungen auf entstandene Fragen, sondern summieren sich nur.

Das ist er also nicht, DER Ruhrgebietsroman, der uns literarisch ergötzt – mit Inhalt und Sprache, mit Witz und Ironie, mit Spannung und Überraschungen. Aber vielleicht will  das Herr Streletz gar nicht liefern. Was er aber mit diesen 250 Seiten eigentlich liefern will, bleibt mir unklar.

Ich habe aber nicht nur „Kiosk kaputt“ gelesen im Urlaub, sondern auch noch „Der Bastard von Berg“ von Edgar Noske, in dem es um den legendären Überfall auf den Erzbischof von Köln Graf Engelbert anno 1225 geht (siehe auch aktuelle Ausstellung im archäologischen Museum in Herne: Aufruhr 1225),und
„Drachenläufer“
von Khaled Hosseini, der uns afghanische Menschenschicksale vorstellt. Diese beiden Romane haben mich entführt, gerührt, mitgerissen, haben mir Schlafensstunden geraubt, haben mich unterhalten, aufgeklärt, amüsiert und in Spannung versetzt.- Vielleicht ist das der Grund, warum „Kiosk kaputt“ bei mir so schlecht weggekommen ist: Der Unterschied ist zu groß.
Also, liebe Leserinnen und Leser, bilden Sie sich ihr eigenes Urteil, lesen Sie „Kiok kaputt“!
Ich suche derweil weiter nach dem RUHRGEBIETSROMAN.
pawimö