Vor 75 Jahren:
Friedensnobelpreis an Carl von Ossietzky
Seit dem 19. 1.1983 heißt der Platz am Amtshaus von Langendreer Carl von Ossietzky-Platz und seitdem erinnert das steinerne Denkmal vor dem Amtsgebäude an einen großen Deutschen, der als Kämpfer für Frieden, Freiheit und Demokratie mit knapp 50 Jahren an den Folgen schwerster Misshandlungen durch die Nazis am 4. Mai 1938 in Berlin verstarb. Hatte sich das norwegische Nobelpreiskomitee 1935 noch gescheut, den Friedensnobelpreis an den im KZ Esterwegen gefangen gehaltenen von Ossietzky zu vergeben - die Verleihung des Friedensnobelpreises 1935 wurde ausgesetzt – weil die deutsche Nazi-Regierung starken Druck auf die norwegische Regierung ausübte, so führten auch international tätige Freunde Ossietzkys – an der Spitze Willy Brandt – die Kampagne fort, so dass am 23. November 1936 Carl von Ossietzky der Friedensnobelpreis des Jahres 1935 rückwirkend zugesprochen wurde: Anlass also, sich mit diesem Artikel an den Friedensnobel-preisträger von 1935 Carl von Ossietzky zu erinnern und dem Gedenkstein in Langendreers Mitte einen Besuch abzustatten.
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