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Langendreer Langendreerer Festtage: 50 Jahre Brundelstraße WAB-Herbstfest Markplatztfest “Die Tafel” auch in Langendreer Kinder beschenken Kinder das buntStift STRATABU, Nov.2010 Ruhe an der Schulfront Fachwerkhaus bleibt erhalten Langendreer-ist-nett Langendreer und die Müser-Brauerei „The Langendreerer“ Carl von Ossietzky Langendreerer Drachenbootteam Rock‘n Roll im Altersheim Mannis Klimperkasten Wir sind „Die Lustigen“ Seit 30 Jahren: Figurentheaterkolleg Übrigens... Neues vom Knappschaftskrankenhaus
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
fast ein halbes Jahr ist es her, dass Sie die letzte DORFPOSTILLE in den Händen hielten. Viel ist geschehen seitdem: Erfreuliches und Trauriges. Wir denken besonders an die Katastrophe von Duisburg, die uns allen, die wir wohlgelaunt von einem Höhepunkt des Kultursommers zum nächsten eilten, den Atem nahm. Erfreulich für uns ist die Entwicklung unserer DOPO, die zum ersten Mal in 30 Jahren die stattliche Zahl von 68 Seiten umfasst - auch mit einer Rekordsumme an Anzeigen. Unser Dank geht an unsere Anzeigenkunden, die z.T. seit Jahrzehnten der DOPO die Treue halten, aber auch an etliche neue, die wir hiermit herzlich willkommen heißen. Schade, dass Artizania schließen und Herr Risoli die Brennerei aufgeben musste.Letztere hat allerdings einen neuen Pächter, nämlich Giuseppe Niti, der die Vecchia Trattoria (unsere Brennerei!) an der Oberstr. 43 in diesen Tagen neu eröffnen will. Viel Glück dabei! Ansonsten bietet diese Ausgabe wieder Themen ohne Ende - mit dem Schwerpunkt auf Langendreer natürlich. Am 4.12.: Weihnachtsmarkt im Dorf! Kommen Sie mal vorbei zum Plaudern. Wir bieten auch DOPO-Produkte an - so den ersten Jahreskalender (s.S.65). Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr , Ihre Redaktion
Das Titelfoto verdanken wir Andreas Schmitt. |
Langendreerer Festtage:
50 Jahre Siedlung Brundelstraße
Und der Geburtstag wurde entsprechend gefeiert – beginnend mit dem Kinderprogramm am Nachmittag des sonnigen Spätsommersamstags am 4. September: Da konnten sich die Kleinen im Bogenschießen auf der benachbarten Anlage üben, das Spielmobil vom Stadtsportbund lieferte sportlich-spielerische Abwechslung, die Hüpfburg wurde natürlich stark behoppst und auch die Löschübungen mit der Feuerwehr ließen die Kinder jauchzen. Entspannend war da die Gesichtsbemalung, die man sich gern gefallen ließ. Dazu gab’s – nicht nur für die Kleinen – Kuchen und Kaffee aus der Nachbarschaft, gespendet natürlich, wie es üblich ist bei den Siedlungsfesten, die seit 1990 regelmäßig von den 14 Siedlerfamilien organisiert werden und den Zusammenhalt untereinander, aber auch mit der oberdörflichen Nachbarschaft in Langendreer fördern. 1960 also entstand die Siedlung, die sich vom Straßenbeginn an der Oberstraße bis zur Linkskurve an der angrenzenden Bogenschießanlage geradlinig erstreckt und seinerzeit von der Zeche Bruchstraße ( heute Opelgelände) kinderreichen Familien als Eigentum angeboten wurde, deren Väter auf eben dieser Zeche arbeiteten. Damit war das Ende dieser Feld- und Wiesenlandschaft an der Oberstraße besiegelt – und bald schon entstanden an den Siedlungshäusern diverse An- und Ausbauten, die heute bei den Siedlungsfesten in die Infrastruktur der Festgestaltung z.T. einbezogen werden. Da kann man also unterm Dach eines Carports vom Regen geschützt seinen Kuchen schleckern, am Tisch in der Einfahrt dem Salat und der Bratwurst seine Aufmerksamkeit schenken und schließlich darf man auch private Toiletten benutzen. Einer der Gründerväter des traditionellen Siedlungsfestes, Norbert Büscher, tritt dann mit seiner Rock-Band „Gypsies“ auf, die längst in der Region für ihre rockigen Oldies bekannt ist und entsprechend zu vielfältigen Anlässen gebucht wird. So auch beim 50. Geburtstag. Mit zunehmender Dunkelheit nahm auch die Stimmung in der Brundelstraße zu – nicht nur wegen der Dunkelheit. Da wurde lautstark zu den Liedern von Stones und Beatles mitgesungen, das Pflaster wurde betanzt und mancher beließ es auch nur beim Hüftschwung an der Bierstandtheke – das Grillkotelett behutsam balancierend.
Und zum 50.Geburtstag gab’s dann um 22 Uhr das Feuerwerk – und das war vom Feinsten: Minutenlang schossen die Raketen in den Nachthimmel, verzauberten die Dunkelheit mit Strömen bunter Sterne, zerplatzten zu farbenprächtigen Mustern, die die staunenden Geburtstagsgäste verzückten.
Und dann die überdimensionale, hell leuchtende 50, die allmählich verglühte und nicht wenige Besucherinnen und Besucher vor Rührung schlucken ließ. So was hatte man an der Brundelstraße noch nicht erlebt. Und so waren auch alle Beteiligten und Verantwortlichen mehr als zufrieden mit dieser Geburtstagsfeier, die sobald nicht vergessen wird. pawimö |
WAB-Herbstfest: „Astrein gelaufen“
Das war die abschließende Einschätzung eines Besuchers des Herbstfestes der „Werbegemeinschaft Alter Bahnhof“ am 2. Oktober gegen 18 Uhr, als bei sich senkenden Sonnenstrahlen die Stände der Teilnehmer am „Stern“ und Umgebung zügig abgebaut wurden. War der Aufbau am Morgen noch bei leichtem Nieselregen erfolgt, so erfreute sich die Veranstaltung von Stunde zu Stunde zunehmender Besucherzahlen – auch dank sich stabilisierender trockener und sonniger Wetterverhältnisse. Aber auch dank eines vielfältigen Standangebots und abwechslungsreichen Programms für die Kleinen und Großen. So konnte man am Musikpavillon den Klängen der Drehorgel von „Curtinius“ lauschen, der damit auch Spenden für die Kinderkrebshilfe sammelte. „Cross over“ mit „Paul“ Kondziolka und Helmut Ochtrup sorgten mit Geige und Gitarre für musikalische Abwechslung und „Manni und Jamie“ spielten besonders für die Kinder auf, die zum Mitmachen eingeladen wurden.
Und für die gab es z.B. mit Ponyreiten, Tennisballwerfen und gezieltem Wasserspritzen mit dem Feuerwehrmann weitere Spielangebote.Anliegende Geschäftsleute, aber auch Vereine und Initiativen( auch die DORFPOSTILLE) aus Langendreer und Umgebung hatten ca. 30 Stände aufgebaut und boten den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Kauf- und Mitmachangebot. Der Platz am „Stern“ konnte endlich mal wieder seinen eigenen Charme entfalten, bietet er doch ideale Möglichkeiten für Veranstaltungen dieser Art. Nicht nur dem Dorfmeister Andre Lipinski sei gedankt für seinen Einsatz rund um die Uhr und für Kaffee, Brötchen und Fleischwurst für die Standbetreiber, sondern auch den anderen Verantwortlichen der Werbegemschaft. Dass der VFL mal wieder verlor, konnte nur bei einigen die Stimmung drücken. Viele andere Besucherinnen und Besucher genossen die wärmende Sonne des Spätnachmittags und die Möglichkeit, mal wieder Frau Hinz und Herrn Kunz zu treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hatte. Auch unter den Teilnehmern und Verantwortlichen ergab sich so mancher Kontakt mit zukunftsweisenden Perspektiven. Wie gesagt: „Astrein gelaufen!“ pawimö
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Marktplatzfest Nr.2: „Mit Kindern, für Kinder“
Das war das Motto der 2. Auflage des Marktplatzfestes im Dorf. Gespannt waren viele Interessierte auf diesen Termin, hatte es doch im Umfeld des ersten Festes 2009 einige Unstimmigkeiten zwischen Organisatoren und Langendreerer Geschäftsleuten gegeben. Am Samstag, den 9. Oktober, waren die Voraussetzungen für ein erfolgreiches zweites Fest bestens: Die Frühherbstsonne lachte vom Himmel und die frühzeitig vorgenommenen Hinweise auf das Parkverbot an diesem Samstag hatten Wirkung gezeigt. Mit Beginn um 11 Uhr strömten Familien mit Kindern auf den Markt, und die kleinen Langendreerer nutzten die kostenlosen Spielangebote in vollen Zügen: die Feuerwehrspritze, die Hüpfburg, das Glücksrad, den „Heißen Draht“, das Dosenwerfen, das Sackhüpfen und besonders die zentral aufgestellte Rollenrutsche – dazu die Angebote der aufgestellten Stände der AOK, BOGESTRA, zweier Kindergärten, das Dolomiti-Eis und die Zuckerwatte.
Auch die erwachsenen Begleiter der Kinder kamen zusehends auf ihre Kosten: Sie genossen nicht nur frisches Pils, für das „Die Nr.1 am Markt“ zuständig war, sondern auch die Reibeplätzchen, den Backfisch und die Tintenfischringe von „Angelgeräte und Aquaristik Krakowski“ am Markt und später auch leckeres Lamm- und Spanferkelfleisch vom Drehgrill – und natürlich die Würstchen von Frau Wördemann. Als schließlich noch Entertainer Marco Gennaro im Wechsel mit der Show-Band „Atlantis“ mit fetziger Musik den Markt beschallten und junge Damen Bauchtänze aufführten, war die Stimmung perfekt und gern kaufte man dann noch Schmuckstücke bei Jolas‘ Modewelt und griff zu den Tombolalosen. Den letztendlich erzielten Tombolaerlös von 832,40€ (!) ermöglichten Geschäftsleute aus dem Umfeld des Marktes, die mit ihren Sachspenden nicht knauserten – daher hier die Auflistung: Schülerhilfe, Ziesak, Lüno, Dömer, real, Balzer, Schlecker, Sänger, Paracelsus-Apotheke, Püttmann, Krakowski. Der Erlös kommt umliegenden Kindergärten und der LWL-Förderschule in Langendreer zugute – gemäß dem Motto des Festes. Die Kosten, die natürlich anfallen, um so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, wurden von ca. 40 Geschäftsleuten aus Langendreer per Spenden beglichen. Ihnen und einer großen Zahl freiwilliger Helfer wie auch den zwei Polizisten, die ständig präsent waren, galt der ausdrückliche Dank der Organisatoren der „Interessengemeinschaft Markt Langendreer“. Als schließlich um 22 Uhr auch noch das Feuerwerk gezündet wurde, fand das zweite Marktfest seinen krönenden Abschluss – und nicht nur die Organisatoren waren hochzufrieden damit, sondern auch all die Langendreerer und Langendreererinnen, die z.T. stundenlang diesen Tag und Abend genutzt hatten, um sich mal wieder zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen.
Mit diesem Marktplatzfest könnte ca. zwei Monate vor dem Weihnachtsmarkt im Dorf eine weitere Tradition geboren worden sein. Gibt es zwar noch kein Sommerfest dieser Art, so entschädigen dafür die diversen Gartenfeste der Kleingartenvereine und sommerliche Veranstaltungen anderer Einrichtungen in Langendreer, wie z.B. der Bürgerwoche. Sollte der Berichterstatter die eine oder den anderen nicht erwähnt haben, die sich um dieses Marktfest verdient gemacht haben, so möge das bitte entschuldigt werden.
Die DORFPOSTILLE bedankt sich bei den Organisatoren und Unterstützern des Festes, da auch sie immer wieder bestrebt ist, die Kommunikation und das friedliche Miteinander in Langendreer zu fördern. pawimö
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