Das BuntStift - Ein Projekt macht Fortschritte
Liebe Dopo-Leserinnen und Leser, erinnern Sie sich noch? In unserer Frühjahrsausgabe haben wir Ihnen ein Projekt für ein Mehrgenerationenhaus vorgestellt. An der Stiftstraße 40 ist in dem ehemaligen 1890 eingeweihten Frauenheim, vielen aus den letzten Jahren auch als Altenheim bekannten Gebäude, neues Leben erwacht. Jahrelang stand das Haus leer und "gammelte" vor sich hin. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, konnte nun am 15. Mai diesen Jahres auch unter reger Beachtung von Interessierten und Nachbarn der Grundstein für den Umbau in ein Wohnprojekt für vier Generationen gelegt werden. Seitdem summt und brummt es nur so auf der Baustelle. Das alte Gebäude musste zunächst einmal komplett leergeräumt werden, bevor mit den eigentlichen Baumaßnahmen begonnen werden konnte. Viele helfende Hände waren und sind immer wieder nötig, damit es weitergeht. Die Mitglieder der Genossenschaft "Wohnraum e.G." scheuen sich nicht davor, selbst hart mitzuarbeiten, um die gesteckten Ziele, 21 Wohnungen unterschiedlichster Größe für Jung und Alt, so schnell wie möglich umsetzen zu können. Acht Familien, ein Paar, neun Singles und insgesamt 19 Kinder wollen bisher hier wohnen. Drei Wohnungen sind noch frei. Jetzt ist das Gebäude von allen alten Mauern befreit, neue Wände z.T. schon gesetzt, Fenster eingebaut und die Dachkonstruktion steht. Ja, selbst Leitungen für das Sanitärnetz werden schon gelegt. Ein unglaublicher Fortschritt in dieser kurzen Zeit Am Mittwoch, den 4. November um 15.00 war Richtfest. Auch dies wieder unter großer Beachtung durch die Nachbarschaft, die immer wieder vorbeischaut und sich informiert, was in ihrem ehemaligen Altenheim so geschieht. Das Dach vor dem drohenden Winter zu schützen, ist auch deshalb so wichtig, damit keine Feuchtigkeit eindringt und der Innenausbau zügig und unbeschadet voranschreiten kann. Schließlich warten alle mit Ungeduld auf die Vollendung ihrer neuen Heimat. Wenn alles nach Plan läuft, wird dies wohl im August 2010 soweit sein und die neuen Bewohner können einziehen. Damit ist dann aber noch nicht alle Arbeit getan, denn Garten und Gemeinschaftsanlagen im Außenbereich harren ebenso noch der Vollendung. Dies wird sicherlich noch einmal ein Jahr in Anspruch nehmen. Aber ein Schritt nach dem anderen. Zunächst einmal Richtfest und Wohnungen. Alle freuen sich jetzt schon darauf, in einen lebendigen Stadtteil einziehen zu können und "echte" Langendreerer zu werden, die kurzen Wege zum Einkaufen, zu Kindergärten und Schulen, Freizeitund Kultureinrichtungen nutzen zu können. Wir werden weiterberichten und Sie auf dem Laufenden halten. Gaby Köchling
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